Handysenderwald          von    OHB         
 Aktueller Text und die kurze ältere Melodieprobe stimmen nicht überein und stehen in der Kombination hier nur noch als Provisorium.                        
Große Leere überzieht die Deutschen und ihr Land. Null-Energie, Akku leer, Burn-Out, ausgebrannt.
Der Lack ist ab, sie sind geschafft und abgeschlafft. Matt und platt, sie könn´n nicht mehr.
Die Luft ist raus. Mit Handy-Flats quatscht man sich leer.
 
Ja, fürs Gespiele am Handy und das nervendes Gequatsche, da gibt´s wohl überall, zu jeder Zeit Bedarf.
Viele haben längst einen an der Klatsche, sie tun´s auch noch im Schlaf. 
Da tönt das Handy auch noch zur Nachtzeit, und immer sind die Finger d´ran.
               Handyfreaks sind durchgeh´nd gesprächsbereit, weil sie auch schlafwandelnd reden dann.
                    Ich frag´ mich, wann ist Schluss, ja wann?
                                       
    Musik aus/ein                                                                                                
 
 
Sie hör´n erst auf mit Ach und Krach,
wenn sie ganz leer sind und keiner mehr kann.
Ihretwegen lieg' ich lange wach,
denn ihre Handysender strahl´n mich an.                                                                                                                                                                                                                                                                   
Oh Mann, oh Mann, oh Mann, oh, ooh ....                  
...wie schön war's ohne Handys und den Senderwald.
Heut' ist Deutschland leer gequatscht und durchgeknallt.
Und dazu dringt da noch so’n Handystrahl ins leere Hirn ganz tief hinein.                                                  
  
Nur Schulden - finanziell herrscht Maroditis.
Gebühren für Downloads lasten schwer.                                                         
Der Gerichtsvollzieher kommt, er prüft und sieht dies.
Doch sie quatschen sich das Konto immer weiter leer.                                                      
Kopfschmerz wie Meningoenzephalitis, Tinnitus. Wo komm´n die viel´n Weh-Wehchen her?
Vielleicht auch von der Telefonitis. Überall das leere Geplärr!
 
Ja, mit Handy am Ohr und auch in der Hand, so bring'n sich die Deutschen um den Verstand.
Nur noch fürs Telefon, der Kopf ist nicht zum Denken da.
Er ist leer gequatscht, im Hirn herrscht Vakuum.
Nicht nur süchtig, so'n Handy macht auch dumm.
Oh Mann, oh Mann, oh Mann, oh Mann, so dumm wie Strooh ....
...wie schön war's ohne Handys und den Senderwald ("Nur mit echten Bäumen!")
Heut' ist Deutschland leer gequatscht und durchgeknallt.
Und dazu dringt da noch so’n Handystrahl ins leere Hirn ganz tief hi-Nein ....
...wie schön war's ohne Handys und den Senderwald, ohne Handys und ohne den Senderwald.
 
Intellekt verkümmert, die Wellness vergeht. Na, schau´n ma ma aufs Sperma-ma, wie’s ums Spermata so steht.
Die Bevölkerungszahl wird dahingerafft, da zwischen Wollen und Können eine Lücke klafft.
Es fehlt an Saft und Kraft. Da läuft nichts mehr.
Die Deutschen quatschen sich sogar ihr Land noch leer.
 
Handys als Ersatz für erotische Träume. Und der Senderwald anstelle der blühenden Bäume.
Wer weiß, am Schluss wird man davon noch ernsthaft krank. Den leeren Handyfans sei Dank.  
Und leer gequatscht, fehlt grad' beim Sex der Druck und Drang.
Oh Mann, oh Mann, oh Mann. Oh Mann, oh Libidooh ....
...wie schön war´n ohne Handys und den Senderwald "...die Erotikträume".
Nur der Sender steht, nix geht. Die Lust stirbt bald.
Und bloß der kleine Handystrahl dringt tief, ganz tief hi-Nein ....
...wie schön war´s ohne Handys und den Senderwald, ohne Handys und ohne den Senderwald.    
Wie schön war’s ohne Handy. Wie schön war’s ohne Senderwald.
Wie schön war’s ohne Handys und ohne den Handysenderwald.      
                                                   
In Anlehnung an das Westerwaldlied "Oh, du schöner Westerwald"
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