Schmeiß dein Handy aus dem Fenster                     von    OHB 
 
Glory, Glory Hallelujah.
Du bist jung und das Leben ist so wunderwunderbar.
Glory, Glory Halleluhujah,
es geht dir gut. Na dann ist ja alles klar,
oder?
                                                                               John Brown´s Body lies amoldring in the grave.
                                                            Steht dein sonnenbrauner Body nicht vielleicht auch ganz nah´ am Grab?
                                                                  Weil Handystrahlung unbemerkt dein Inneres schon verdarb?
                                                                        Ja, wenn, dann kommst du nicht so leicht davon.    
  
Dein Handy ist dir heilig, nicht mal dich selber liebst du so.
Du sprichst und simst, hörst Lieder, sendest Fotos und schaust Video.
Du spielst und loadest down als gäb´s kein Risiko, oh, oho. Hoffentlich kommst du noch davon.    
             
Zu Hause hast du Wlan und 'n Schnurlostelefon. Dadurch strahlt es in der Wohnung mit ´ner XXL-Portion.
Selbst dann, wenn du schon schläfst, und grad mal nicht telefonierst.  
Und da glaubst du noch, du kämst davon.                                                                                      
Hey, du, schmeiß dein Handy aus dem Fenster,
denn sonst stehst du bald schon wie'n Gespenst da.
Oder nimm den Hammer, hau voll drauf, hau drauf!
Ja, sonst gibst du den Geist beizeiten auf. 
 
Formaldehyd, Holzschutzgift, Asbest und BSE.                                                                
Glaub' doch denen nicht, die heute schwör´n, die Strahlung sei o.k..
Gammelfleisch, Dioxin im Ei, Nikotin, Contergan, Chemie.  
Wenn´ s um Geld geht, vertuschen und dann lügen sie.      
Refrain: Darum schmeiß dein    
 
Der Frühling lockt zum Radeln, süße Blütendüfte weh’n,  
die Burschen mit den Madln in den Maien tanzen geh´n.
Da muss sich auch bei dir doch nicht ums Handy alles dreh´n.  
Auch ohne Handy, ist der Frühling schön. 
 
 
 
 
 
                                        
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Sommer geht die Post ab,
kannst nackig Baden geh'n.
Du kannst tiefe Dekolteés und stramme Männerwaden seh'n,
Beim Flirten lass' dir einfach deinen Kopf mal verdreh'n.
Auch ohne Handy ist der Sommer schön.
  
Und im Herbst, da geh´n die andern fesch zur Wies'n aufs Oktoberfest,
und dann noch frisch zum Wandern, fast bis rauf auf den Mount Everest.
Bei dir sind nur die Daumen fit, mit Sport kannst du nicht besteh´n.
Mehr Action, statt Handy, das wär´ schön.
Darum schmeiß dein Handy aus dem Fenster,
denn sonst stehst du bald schon wie 'n Gespenst da.
Oder mach's zumindest ab und zu mal gar nicht an.
Lass es aus, auch im Winter, dann und wann.
 
Grad beim Apres-Ski und Glühwein, da kann Unglaubliches gescheh'n.
                         Heiße Skihas'n mög'n unbedingt aufs Zimmer mit dir geh'n.
                                                    Jetzt fummel nicht am Handy rum, als Mann woll'n sie dich seh'n.  
                          Und deinen Mann solltest du da auch wirklich stehn. Also auf geht's.  
                      Glory, Glory Halleluhja, fass dein Handy jetzt mal nicht an, dann wirds prima.
                         
Glory, Glory, Halleluhuh ja, die Liebe ist wunderbar.
                              
Glory, Glory Halleluhja, mach dein Handy mal nicht an, das wär' prima.
                                     
Glory, Glory, Halleluhuh ja, das Leben ist wunderbar.

                                                                             PS   Ein Nachsatz zum Drübernachdenken. Könnte ja evtl. was dran sein:
                                                                     Nimm Rücksicht auf die Kleinsten, auch wenn du selbst keine Kinder hast.
                                                                     Auch für dein Handy strahlt auf sie ein Handy-Sendemast.
                                                                     Ihr Organismus ist im Aufbau, keiner weiß, was mal passiert,          
                                                                     wenn man heut' so viel mobil kommuniziert.
 
 Text von Uli auf amerikanischen Folksong "John Brown´s Body"                                                                                                                             
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